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 In der Gemeinde Panten gründete sich in 2018 die Intitiative „BlühGrün“.  Zu dieser Gemeinde gehört das Dorf Hammer.

Hammer 

Die Endmoränenlandschaft um Hammer wird geprägt durch starke Höhenunterschiede zwischen 10 und 70 Höhenmeter. Die schnellfließende Steinau ist in den naturbelassenen Abschnitten eine besondere Schönheit.  Sie hat in der Vergangenheit sogar eine Mühle,  die Korkmühle, angetrieben.  Die Steinau mündet in den Elbe-Lübeck-Kanal, dessen Uferbereiche wertvolle Wiesen- und Waldflächen säumen.

Der Boden ist in den Talbereichen eher sandig und feucht, in den Höhenlagen überwiegend lehmig-sandig. Durch Lehmabbau für eine Ziegelei bis in die 60-er Jahre und den Sandabbau entstanden unterschiedliche Gewässer. Ein ehemaliges Sandabbaugebiet ist heute Teil des Naturschutzgebietes "Pantener Moorweiher und Umgebung" mit vielen wärmeliebenden Pflanzen und Insekten.

Die nächsten Termine im

Trockenrasen am Sprüttenhuus

(mit Dorfplatz und Haltebucht) 

  • Insektenhotel Hammer Dorfplatz
    Insektenhotel Hammer Dorfplatz

Projekt-Beschreibung

Der Trockenrasen am Sprüttenhuus weist ähnliche Bodenverhältnisse auf wie das Sandgebiet im benachbarten Naturschutzgebiet. Hier haben sich geschützte und schützenswerte Pflanzen angesiedelt wieKnöllchen-Steinbrech, Kleiner Reiherschnabel, Berg-Sandglöckchen, Hasen-Klee, Frühlings-Hungerblümchen (die kleinste aller Frühlingsblumen!), Mauerpfeffer, Taubenkropf-Leimkraut, Gold-Klee sowie Flechten der Region vorkommen. Diese Pflanzen bieten eine wichtige Nahrungsquelle für spezialisierte Wildbienen. Zudem ist der warme, lockere Sandboden für den Fortbestand vieler Insekten notwendig....

Im Herbst 2018 organisierte „BlühGrün“ eine Zwiebelpflanzaktion in der Gemeinde und setzte mit Einwohnern aus Hammer Krokusse und andere Frühlingsblüher in diese Fläche. 2021 wird diese Fläche von der Gemeinde Panten neu estaltet. Ein großes Insektenhotel mit Informationen und eine Bankgruppe (auch als Mitfahrbänke gedacht) sind bereits aufgestellt worden.

 

Hammer Balkon

Projekt-Beschreibung

An der Einmündung der Alt Möllner Straße in den Kanalweg befindet sich eine halbmondförmige Fläche, die von der Gemeinde genutzt wird und auf der mehrere Hinweisschilder aufgestellt wurden. An dieser Stelle bietet sich ein weiter Blick auf die angrenzenden Feuchtwiesen: daher die Namensgebung. Hier wurde im Frühjahr 2019 begonnen, ein Beet mit Kleingehölzen, Wildstauden und Frühlingsblühern anzulegen. Im Herbst konnte die Fläche durch Fördermittel der Stecknitz-Region und der AktivRegion Nord vervollständigt werden.